Peter Rosenzweig - Fußballhistoriker
Im “Abseits” stehen in dieser Frage jedenfalls nicht die Macher der gleichnamigen Fan-Zeitung, junge Menschen, die die große Bedeutung der Babelsberger Fußball-Vergangenheit voll erkannt haben und sie gebührend berücksichtigen.
Michael Meyer Sportredakteur PNN
Ich dachte zuerst, was ist denn das? Ich war skeptisch, hielt es für ein Undergroundmagazin. Als ich es mir ansah, fand ich es garnicht mal schlecht. Und es hat sich ja im Laufe der Jahre ständig weiterentwickelt. Es ist unkonventionell. Vor allem ist das Engagement der Fans sehr lobenswert!
Heiner Voelckel - ExPräsident
Ich war positiv überrascht, mit wieviel Fleiß, Energie und vor allem Mut unsere Fans zu Werke gingen. Wir waren damals gerade am Anfang und da konnte so etwas nur helfen.
Detlef Kaminski - Präsident
Das Abseits ist kritisch und unbequem. Aber gerade dadurch regt es zum Nachdenken an. Wenn man bedenkt, mit welch wenigen Mitteln dort gearbeitet wird, ist es eine sehr kreative Sache, die dort entstanden ist. Ich denke, daß ich ca. 15 Hefte gelesen habe.
Wolfgang Metzler - ExTrainer
Ich bin nun schon lange in Babelsberg und habe vorher schon bei vielen Vereinen gearbeitet, aber solch eine Fanzeitung habe ich nirgends gesehen. Das Abseits ist absoluter Kult!
Ich finde es gut wenn Außenstehende sich Gedanken um ihren Verein machen. Macht weiter so.
Heiko Bengs - ExSpieler
Ich sehe das Heft nur als einen Teil der ganzen Fanbewegung. Unser Verein wurde schon damals durch die Fans geprägt. Dadurch bekamen wir ein eigenes Gesicht, hoben uns heraus aus der Masse der vielen Vereine in und um Berlin. Ich erinnere mich noch, wie es früher war. Hunde konnten frei im Stadion rumlaufen, wir fuhren alle gemeinsam mit dem Bus zu Auswärtsspielen. Anfangs ward ihr zwanzig, dann fünfzig, später hundert in eurer Nordkurve. Ihr habt dem ganzen hier in Babelsberg einen Stempel aufgedrückt. Die vielen Transparente die damals schon hingen, die Bengalows und so. Ich fand das geil. Und ich glaube es hat auch die Spieler geprägt.
Oskar Kosche - Manager
Find ick jut...
... wenn Fans eigenständig ihre Sache machen und sich nicht von Autoritäten hineinreden lassen.