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Optimal ist anders - Struktur dennoch sichtbar: SVB schlägt Schöneiche 3:0.
Trainer Cem Efe muss während der Vorbereitung immer noch auf Spieler verzichten, die zu den potentiellen Stammspielern gezählt werden dürfen. Allerdings sind einige Personalien auch noch ungeklärt. Enes Uzun und Heiko Schwarz fehlen weiterhin verletzt. Angeschlagen sind die in Schöneiche anwesenden Daniel Becker, Christopher Blazynski, Tata Makangu und Maxi Zimmer. Noch offen sind Vertragsverlängerungen mit Jule Prochnow und Zlatko Hebib, die sich weiterhin bei anderen Vereinen umschauen.
Dennoch zeigte unsere Elf im ersten Abschnitt eine ordentliche Leistung. Insbesondere die Viererkette mit Severin Mihm und Ugurtan Cepni auf den Außenbahnen sowie Christian Schönwälder und Laurin Piechowski harmonierte gut. Davor agierten Leon Hellwig und Lovro Sindik. Etwas hängend hinter der Spitze spielte Lucas Albrecht. Im Sturmzentrum kam Jakub Petrik zum Einsatz. Auf den Außenbahnen sorgten die Testspieler Grundler und Mlynikowski für Betrieb.
Auffällig im Vergleich zur Vorsaison war die etwas gradlinigere Ausrichtung unserer Elf. Hoch stehend wurde der Gegner früh attackiert. Bei Ballgewinn wurde schnell und direkt nach vorn gespielt, wo Petrik eigentlich immer anspielbar war. Der lange Mittelstürmer schloss schnell ab und markierte nicht von ungefähr zwei Treffer.
Nach dem Wechsel kam Dominic Feber für Marvin Gladrow ins SVB-Tor. Beide hatten wenig zu tun. Dem Team des zweiten Abschnitts merkte man an, dass insgesamt weniger Erfahrung auf dem Platz stand. Doch nach einer Viertelstunde hatten sich die Traeder und Co. gefunden und beherrschten Schöneiche über weite Strecken.
Trotz nicht unbedingt optimaler Voraussetzungen scheint unsere Mannschaft auf einem guten Weg zu sein. Auffällig ist die intensive Arbeit an den physischen Grundlagen. Sowohl im Ausdauer- als auch im Kraft- und Koordinationsbereich wird augenscheinlich intensiv gearbeitet.
Weiter geht es mit dem Test am Dienstag gegen die U19 Myanmars im Karli mit anschließender Mannschaftsvorstellung.
Traditionell gehört Jena zu den angenehmen Zielorten auf der Fußball-Auswärtskarte der SVB-Fans. So verwunderte es wenig, dass bereits am Sonnabend ganze Heerscharen Nulldreier durch die abendliche Stadt des Lichts wandelten und das Janaer Nachtleben erkundeten.
Mit einem couragierten Auftritt spielte sich unsere Elf am Freitagabend vor erneut guter Kulisse im Karli ins Herz der Zuschauer. Nach einem Auftakt nach Maß für Babelsberg wiesen die Gäste aus Köpenick ihre Qualität nach, hatten aber gegen einen starken Babelsberger Auftritt am Ende etwas mehr Glück als Verstand und einen zugegebenermaßen starken Keeper auf ihrer Seite.
Man könnte fast schon über eine Serie sprechen: Babelsberg gewann gegen Halberstadt das zweite Spiel in Folge. Zum dritten Mal blieb unsere Equipe unbesiegt. Wenn auch die beiden Treffer von Maxi Zimmer etwas glücklich zustande kamen, zeigte unsere Mannschaft erneut Willen und Stabilität im Kampf um den Klassenerhalt. Auf die einfachen Dinge des Fußballs wird es auch am kommenden Freitag ankommen, wenn Union Berlin im Karli zu Gast sein wird.
Man kann sich freuen, man kann sich ärgern. Man kann aber auch feststellen, die U23 lebt. Nach einem Spiel mit vielen Wendungen musste die Reserve letztlich mit einem Punkt zufrieden sein. Die 3:2 Führung gab unsere U23 gegen den nächsten Pokalgegner der ersten Mannschaft leider noch aus der Hand.
Große Freude, aber auch Erleichterung herrschte im schönsten Stadion dieser Welt am vergangenen Freitagabend. Unsere Equipe kehrte endlich in die Erfolgsspur zurück und bezwang den BAK unter Flutlicht im heimischen Karli mit 2:1.
Bereits Ende der 90er Jahre war bei Nulldrei-Spielen ein Transparent mit der Aufschrift: „ Kegeln, Reiten, Haareföne – keiner will mehr Einwurf sehen!“, zu sehen.