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Wieder im Geschäft

Am Mittwoch, 27.08.2014, gastieren unsere blau-weißen Babelsberger beim 1. FC Magdeburg. Die enorm verstärkten Gastgeber sind mit ihrem Saisonauftakt nur bedingt zufrieden. Magdeburg bezwang zwar den FC Augsburg sensationell im DFB-Pokal, aber dem starken Comeback gegen Unions Reserve folgten eine 2:4 Niederlage bei der FCM Filiale in Halberstadt und ein 2:2 Unentschieden in Plauen. Dennoch kann der FCM die Favoritenrolle nicht abwählen.

Die Babelsberger Lovro Sindik und Bilal Cubukcu.Unsere Elf konnte am vergangenen Freitag Neustrelitz vor über 2.000 Zuschauern im heimischen Karli mit 1:0 bezwingen. Den couragierten Auftritt belohnte "Tata" Makangu mit einem wunderschön späten Traumtor. An der Strafraumgrenze ließ er den Gegner alt aussehen und vollendete mit präziser Schusstechnik oben rechts.

Die Mannschaft von Cem Efe überzeugte durch hohe Laufbereitschaft und eine gute Ordnung. Sie zeigte auch spielerische Qualität. Auf Babelsberger Seite inszenierte der starke Bilal Cubukcu, der sich mehr und mehr zum Dreh- und Angelpunkt entwickelt, gute Torchancen. Leider fehlte Lucas Albrecht das Quäntchen Glück beim Abschluss.

In dem gutklassigen Regionalliga-Spiel wurde es für den SVB vor allem gefährlich, wenn die Gäste nach Balleroberung schnell umschalteten. Der sehr bewegliche Kevin Weidlich, Bruder des Ex-Nulldreiers Dennis Danso, stellte den Babelsberger Defensivverbund und Torwächter Marvin Gladrow, der sich mit einigen starken Paraden auszeichnen konnte, mehrfach vor schwierige Aufgaben. Im ersten Abschnitt war auch Ex-Profi Marcel Schied ein ständiger Unruheherd.

Nach dem Wechsel war beiden Mannschaften das hohe Tempo anzumerken. Nulldrei hatte das Spiel nun über weite Strecken unter Kontrolle. Letztlich wechselte das Babelsberger Trainer-Team um Cem Efe perfekt ein. Tobias Grundler bereitete wie schon gegen den BAK das Tor des Jokers Makangu vor. Laurin von Piechowski räumte auf der "Sechs" alles ab. Ob im Luftkampf oder am Boden, der schlaksige Defensiv-Spezialist hatte sogar die Ruhe den Nebenmann anzuspielen und Konterchancen einzuleiten.

Tata Makangu und die SVB-Elf lassen sich vor der Gegengerade feiern.Auf der geschlossenen Mannschaftleistung lässt sich aufbauen. In dieser Form ist Babelsberg in Magdeburg ganz sicher nicht chancenlos!

Anstoss ist bereits um 18.30 Uhr.

 

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Was macht eigentlich …?

... der ehemalige Babelsberger Laurin von Piechowski unterschreibt bei Lok Leipzig. Der mittlerweile 30jährige Berliner wechselt aus dem saarländischen Homburg an die Pleiße. 2013 beförderte Cem Efe den Innenverteidiger aus der U19 des SVB in den Regionalliga-Kader. Laurin entwickelte sich in 96 Einsätzen für Babelsberg zur Regionalliga-Stammkraft und wechselte 2017 nach Chemnitz in die Dritte Liga. Über die Stationen Rödinghausen, Elversberg und Homburg sammelte er diverse Meistertitel und Pokale und landete nun nach einem durchwachsenen Jahr mit einigen Verletzungssorgen in Leipzig.

Was macht eigentlich …?

Christian Groß von Werder Bremen beendet seine aktive Laufbahn. Der 35jährige Defensiv-Spezialist absolvierte nochmals 20 Bundesliga-Spiele und kommt damit auf insgesamt 83 Einsätze im Oberhaus. Sein Bundesliga-Debüt feierte er als 30jähriger im September 2019.

Für Babelsberg 03 absolvierte Christian Groß von Juli 2011 bis Mai 2013 50 Drittliga-Partien und ein Spiel im DFB Pokal 2011 gegen den MSV Duisburg, in dem er sich leider eine schwere Knieverletzung zuzog.

Am 18. Mai 2024 absolvierte er gegen den VfL Bochum sein letztes Bundesligaspiel und wurde im Bremer Weserstadion verabschiedet. Ab Herbst 2024 wird Christian Groß für den deutschen Meister Bayer 04 Leverkusen in der Scouting-Abteilung tätig sein.

Eine erfreuliche Saison. Doch Fragen bleiben offen!

Die Regionalliga Nordost biegt auf die Zielgerade ein und der SVB ist immer noch bei der Musik dabei. Derzeit platziert sich die Mannschaft von Trainer Markus Zschiesche auf Rang 4 und hat noch ein Nachholspiel beim ZFC Meuselwitz in der Hinterhand. Ohne die Partie beim ZFC beträgt der Rückstand auf Greifswald 12 Punkte, auf den BFC 10 Punkte und bei gleicher Spielanzahl acht Zähler auf Cottbus. Die Rückrundenpartie daheim gegen die Lausitzer steht noch aus und Cottbus muss noch gegen die beiden Topteams ran. Es gibt also keinen Grund, die Flinte ins Korn zu schmeißen, da insgesamt noch neun Spiele zu absolvieren und mithin 27 Punkte zu vergeben sind. Wer will schon Vierter werden?!

Olli Kragl mischt Serie D auf

Nach einer Odyssee durch die italienischen Ligen hat Oliver Kragl im sizilianischen Trapani das Glück wiedergefunden. Der frühere Nulldreier (35 Drittliga-Spiele 2012/13, 3 Tore) kam im Sommer 2023 an die Westspitze der Mittelmeer-Insel und knüpfte an längst vergangene Leistungen an.

 

Ein spannendes Frühjahr

tl_files/Abseits/img/2024/240207_ohne_amateure_keine_profis.jpgNachdem der SVB zuletzt dreimal in Folge Platz 10 bzw. 11 der Regionalliga Nordost erreichte, macht sich nach der Hinrunde 2023/24 Euphorie im Babelsberger Kiez breit. Nach siebzehn absolvierten Spielen liegt das Team vom Babelsberger Park auf Platz 5 in Reichweite zur Tabellenspitze. Der erste Greifswald ist zwar neun Punkte entfernt, hat aber schon drei Spiele mehr ausgetragen. Auch Cottbus und der BFC, die in der Spitzengruppe platziert sind und unbedingt Meister werden wollen, müssen noch am Babelsberger Park aufdribbeln.

Lok Sportplatz erhalten! Spekulation verhindern!

Der Sportverein Lok Potsdam nutzt den Sportplatz Berliner Straße seit 1951. Das Bundeseisenbahnvermögen beabsichtigt, das Grundstück im Höchstgebotsverfahren zu verkaufen. Der Verkauf würde dem Sportverein seine Heimat nehmen und der Potsdamer Sportfamilie eine weitere traditionsreiche Sportstätte entziehen.

Das Höchstgebotsverfahren muss gestoppt werden: Hier gehts zur Petition!

Fortschritt, Rückschritt, Stagnation, Pokal

Damals im Mai 2021: Pokal in Cottbus mit Buder und UzelacMit einer deutlichen Leistungssteigerung quittierte die Mannschaft des SVB im Herbst 2021 die Trennung von Trainer Predrag Uzelac. Unmittelbar nach der Trennung legte die Elf vom Babelsberger Park mit dem Weiterkommen im DFB-Pokal gegen den Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth ein Bravour-Stück ab. Es folgten weitere starke Auftritte gegen die Regionalliga-Spitzenteams BFC , BAK und Lok Leipzig. Auch in der Zweiten Hauptrunde gegen den Champions League Teilnehmer Leipzig verkaufte sich die nun von Jörg Buder betreute Equipe mehr als teuer. Nach zuletzt stagnierender Ergebniskurve steht jetzt das Pokal-Halbfinale gegen Energie Cottbus vor der Tür.

Fußball kann so einfach sein

Brandenburg. Es kann so einfach sein.Bernd Schröder, ostzonaler Nestor des Frauenfußballs, formulierte einst „Frauenfußball ist keine Naturwissenschaft“. Wer wollte dieser schlichten Wahrheit widersprechen. Die brandenburgische Landesregierung hat sich Schröders Motto zu eigen gemacht. „Brandenburg. Es kann so einfach sein.“ lautet die Marketing-Botschaft von „Scholz und Friends“.

Auch der SVB hat die Leichtigkeit des Seins für sich entdeckt. Frei von Sorgen aller Art widmen sich die Verantwortlichen vielfältigen Aktivitäten und stellen dabei simple Botschaften ins Schaufenster.