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Der fünfte Anlauf

Sensation im Karli 1999: SVB schmeißt Haching aus dem DFB-Pokal! (v.l. Vogel, Heine, St. Schmidt, Civa)Der brandenburgische Pokalsieger ist für die erste Hauptrunde des DFB Pokals qualifiziert. In der ersten Hauptrunde gastierten bereits die Erst- und Zweit-Bundesligisten SC Freiburg, VfL Bochum, Berliner Sport-Club, Borussia Mönchengladbach, VfB Stuttgart (2x), MSV Duisburg (2x), Mainz 05 und Bayer Leverkusen im Karl-Liebknecht-Stadion.

Zweimal gelang es Nulldrei, gegen klassenhöhere Mannschaften für die Sensation zu sorgen: 1999 warf das Team um den heutigen sportlichen Leiter Almedin Civa und mit Mannschaftsleiter Markus Petsch den damaligen Bundesliga-Aufsteiger SpVgg. Unterhaching mit 1:0 aus dem Cup-Wettbewerb. Den entscheidenden Treffer markierte Henne Lau vor offiziell 3.000 Zuschauern in der 90. Minute.

2006 fliegt Rostockl im Karli raus2006 bezwang Nulldrei den Zweitligisten Hansa Rostock und späteren Bundesliga-Aufsteiger im Karli mit 2:1. Im damaligen Team stand der heutige Nulldrei-Geschäftsstellenleiter Björn Laars. Die Treffer für Babelsberg markierten Jan Mutschler und Patrick Moritz vor 6.500 Zuschauern im Karli.

In Erinnerung blieben u.a. auch die Zweitrundenspiele gegen den SC Freiburg (1999, 2:4, Tore: Krznaric, Civa) und den VfB Stuttgart 2006, als man sich gegen eine hochkarätig besetzte Schwaben-Elf bei der 2:4 Niederlage (Tore: Aymen Ben-Hatira, Zuschauer: 7.120) achtbar schlug. Den Bundesligisten Mainz 05 zwang unsere Elf 2008 mit einem Tor in letzter Sekunde in die Verlängerung, unterlag am Ende denkbar knapp mit 1:2 (Tor: Patrick Moritz).

Mainz am Rande des Abgrunds (v.l. Prochnow, Frahn, Lange, Ergirdi, Civa, Surma) Die Finalgegner Babelsberg und Luckenwalde verbindet aufgrund der kurzen Entfernung eine lange gemeinsame Fußballtradition. Schon in der Babelsberger Oberliga-Mannschaft der 1950er Jahre spielten Kicker aus der Fläming-Stadt wie beispielsweise der kürzlich verstorbene Rolf Kuhle. Der heutige Luckenwalder Trainer Ingo Nachtigall war in den 1980er Jahren erfolgreicher Angreifer bei Motor Babelsberg und später Co-Trainer der SVB-Aufstiegs-Elf in die zweite Bundesliga. SVB-Rekordspieler Heiko Bengs assistiert Nachtigall und soll zukünftig das Traineramt in Luckenwalde übernehmen. Zahlreiche Kicker des FSV lernten das Fußball-ABC auf der Babelsberger Sandscholle. Hingegen hat der SVB-Co-Trainer Enrico Große eine Luckenwalder Vergangenheit.

Babelsberg und Luckenwalde trafen in dieser Spielzeit erstmals im Meisterschaftswettbewerb aufeinander. Im heimischen Karli bezwang Babelsberg den FSV 63 Luckenwalde mit 6:1. Die Partie in Luckenwalde endete 1:1, wobei Luckenwalde der Ausgleichstreffer erst in der Nachspielzeit gelang.

FSV vs. SVB 2004 im Test: Ohne Haupttribüne (v.l. Petsch, Bielefeld, Benyamina, Lau, Okuyama, Kraljevic, Greve, Kindt)Im FLB-Pokal gab es bereits mehrere Begegnungen mit Luckenwalde, die Nulldrei jeweils für sich entscheiden konnte. Erstmals gastierte der SVB 2003/04 im Pokal in Luckenwalde. Kurz vor Weihnachten 2003 setzte sich Babelsberg mit 2:0 durch. In der dritten Runde des Pokal-Wettbewerbs 2008/09 gewann der SVB im Luckenwalder Seelenbinder-Stadion erneut und ungefährdet mit 2:0.

Ein Jahr später stand man sich bereits in der 2. Runde gegenüber. Der SVB tat sich schwer und obsiegte letztlich nach Elfmeterschießen (4:2), die reguläre Spielzeit sowie die Verlängerung waren torlos geblieben. Torwächter Daniel Zacher parierte zwei Luckenwalder Versuche. Auch 2012 konnte sich Nulldrei gegen Luckenwalde im Pokal behaupten. Vor 1.312 Zuschauern markierten Christian Essig (2) und Süleyman Koc die SVB-Treffer. Das letzte Aufeinandertreffen im FLB-Pokal 2014 entschied Babelsberg erneut deutlich. Beim Viertelfinaleinzug sorgten Lucas Albrecht, Bilal Cubukcu und Severin Mihm vor 1.320 Zuschauern für die Babelsberger Tore.

Pokal 2009: Babelsberg siegt nach ElfmeterschießenCirca 1.000 Babelsberger Anhänger werden sich am Sonnabend auf den Weg in die Fläming-Metropole machen. Damit dürfte Heimspiel-Atmosphäre im engen Seelenbinder-Stadion gegeben sein. Beim Landesverband und in Luckenwalde wird man sich angesichts der außerordentlichen Nachfrage wohl ein wenig grämen, die Partie nicht ins Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion vergeben zu haben. Schließlich könnten im Karli deutlich mehr Zuschauer in den Genuss dieser Begegnung kommen und die Vereine und der Verband partizipieren auch wirtschaftlich am Finale. Doch dieser Zug ist abgefahren und letztlich werden bei entsprechender organisatorischer Vorbereitung auch alle Beteiligten klar kommen. Empfehlenswert ist es deshalb vor allem, Einlass, Catering und sanitäre Versorgung so aufzustellen, das es möglichst wenige Beeinträchtigungen für alle Besucher gibt.

Sportlich begegnen sich beide Mannschaften knapp auf Augenhöhe. Luckenwalde konnte sich nach der Demission von Trainer Jörg Heinrich unter Ingo Nachtigall deutlich stabilisieren und fuhr teils bemerkenswerte Regionalliga-Ergebnisse ein. Die Babelsberger Elf steht zwar in der Tabelle deutlich über dem FSV, allerdings ist Letzterer nicht mehr mit der desolaten Truppe der 1:6 Niederlage im Karli zu vergleichen. Vor diesem Hintergrund dürften Tagesform, Willen und Einsatzbereitschaft die Partie entscheiden. Die außerordentliche Unterstützung zahlreicher Nulldreier sollte unsere Mannschaft dabei beflügeln!

Auf geht’s, Ihr Blauen! Allez les Bleus!

PS: Die Begegnung wird in der Live-Konferenz der ARD übertragen. Für Nulldreier, die keine Ticket ergattern konnten, will der SVB einen Übertrgaung im Karl-Liebknecht-Stadion anbieten.

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"Wie ein Schlag in den Nacken" Fußballprofi wird nach 17 Jahren abgeschoben

Nach 17 Jahren in der Schweiz und nach 334 Spielen in der Super und Challenge League für Grasshoppers, Aarau, Lugano und Winterthur wird der brasilianische Fußball-Profi Paulinho Menezes nun von den Behörden abgeschoben. "Es war wie ein Schlag in den Nacken ich habe mein halbes Leben in der Schweiz verbracht, und plötzlich heißt es, ich müsse das Land verlassen.", so Paulinho. Paulinho wollte in dieser Saison ...

Babelsberg mit Geduld ins Viertelfinale

Brieselang vs. SVB 0:1 (n.V.)Dem erwartet schweren Gang stellte sich unsere Regionalliga-Equipe im Achtelfinale des Brandenburg-Pokals. Beim Spitzenreiter der Verbandsliga aus Brieselang spielte Nulldrei geduldig, verpasste es aber eine der zahlreichen Chancen frühzeitig zu nutzen. So blieb es Severin Mihm vorbehalten, in der Verlängerung das entscheidende Tor zu erzielen. Im Viertelfinale warten Energie Cottbus, die Regionalliga-Wettbewerber Luckenwalde und Rathenow sowie die Oberligisten aus Strausberg, Fürstenwalde. Außerdem haben sich Ludwigsfelde und Hohenleipisch für die Runde der besten acht qualifiziert.

Nobelpreis für Babelsberg 03?

11 Freunde Sonderpreis 2015 für Welcome United 03Im Videointerview mit der Potsdamer Beigeordneten Elona Müller-Preinesberger hat Bernd Schröder, Trainerlegende bei Turbine Potsdam, die Vergabe des Nobelpreises an Babelsberg 03 für die Integrations-Initiative Welcome United vorgeschlagen. Soweit ist es noch nicht, aber immerhin wurde die Aktion jetzt durch das Magazin für Fußballkultur „Elf Freunde“ mit einem Sonderpreis bedacht.

Die selbsterfüllende Prophezeiung

Klatsche im Karli: Babelsberg vs. Halberstadt 1:5Einmal mehr schmierte der SVB in der Frühjahrsrunde ab und bestätigte damit all die Propheten, die sich jedes Jahr rechtzeitig vor dem Start schon mal für den Untergang wappnen.

Obwohl die Theorie der selbsterfüllenden Prophezeihung ein gut erforschtes Phänomen darstellt, kommt niemand auf die Idee, das durchschaubare Verhaltensmuster zu durchbrechen, welches weder dem kickenden Personal noch dem Verein als Ganzes hilft.

Und niemals vergessen: Drei zu Zwei!

UNV 3:2Spannender als notwendig verlief die Partie gegen die Reserve von Union Berlin. Am Ende behielt Nulldrei aber mit dem Babelsberger Lieblingsergebnis die Oberhand. Jule Prochnow, Seve Mihm und Tobias Grundler trafen für unsere mal wieder in Blau agierende Equipe. Damit setzte sich die Mannschaft von Trainer Cem Efe an die Spitze der Heimtabelle, was angesichts der letztjährigen Heimschwäche fast wie ein Wunder wirkt.

Am kommenden Wochenende versucht Nulldrei erneut, auswärts dreifach zu punkten. Damit könnte man sich endgültig ins Mittelfeld der Tabelle absetzen.

"NOWAWES" wieder am Start

Wieder offen: die Stadtteilkneipe Die Stadtteilkneipe "NOWAWES" hat kürzlich nach umfassender Neugestaltung  und Renovierung wiedereröffnet. In gemütlicher Atmosphäre bietet das "NOWAWES" Platz zum Quatschen, Chillen, Fußball schauen und für vieles mehr.

Geöffnet ist täglich ab 16 Uhr. Das "NOWAWES" findet ihr in der Großbeerenstraße 5 am Kreisel, 100 m südlich des S-Bahnhofs Babelsberg. Prost!

Ein Punkt ist ein Punkt ist ein Punkt

Es grünt so grün bei Rot gegen BlauDa ist er endlich: der erste Auswärtspunkt. Am 9. Spieltag reichte der Treffer von Lucas Albrecht für ein 1:1 bei Viktoria 89 Berlin. Ein weiteres Auswärtserfolgserlebnis gab es am vergangenen Freitag im schönen Fläming. In einem packenden Pokalspiel setzte sich Nulldrei gegen den gastgebenden FSV Luckenwalde mit 3:0 durch.

Großer Sport im Karli - Nulldrei bezwingt Erna II mit 3:0

Nulldrei bezwingt Pichelsberg klar mit 3:0Die Partie gegen die Reserve des Charlottenburger Bundesligisten entschied unsere Elf in überzeugender Manier klar mit 3:0 für sich. Ohne Zweifel zeigte die Elf von Cem Efe die beste Saison-Leistung und überzeugte das Babelsberger Publikum. Selbst die schlicht gestrickten Ostblockis feierten die von ihnen häufig kritisierte Nulldrei-Elf. Spieler des Tages war Miro Hecko mit zwei Treffern.

Zeitweise wirkten die jungen Berliner schlichtweg überfordert. Doch selbst als die Mannschaft von Ante Covic nach der Pause das Tempo anzog, kam die Equipe um Kapitän Christian Schönwälder nicht ins Schwimmen. Am Sonntag soll nun endlich auch auswärts gegen Lichterfelde/Tempelhof nachgelegt werden.