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DFL-Geschäftsführer Christian Seifert an DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch
Der Kicker zitiert aus einem Brief des DFL-Geschäftsführers Seifert an den DFB-Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch. Zuvor hatte Koch in unbekanntem Zusammenhang mutmaßlich über vermeintliche Pläne einer Zerschlagung des DFB durch die DFL berichtet. In diesem Kontaxt soll Koch auch über einen Wechsel Seiferts vom DFB zu einer Private-Equity-Firma spekuliert haben, deren Ziel es sei, kommerzielle Interessen im Fußball zu realisieren.
Der Kicker zitiert wie folgt:
"1. Es existieren in der DFL keine Pläne, den DFB strukturell zu zerschlagen.
2. Meine beruflichen Pläne sehen nicht vor, an die Seite einer Private-Equity-Firma zu wechseln, die auf das große Geld im deutschen Fußball zielt. Übrigens sehen meine beruflichen Pläne keinerlei Tätigkeit vor, die direkt oder indirekt mit dem DFB in Verbindung stehen. Ich habe andere Pläne, und in diesen kommt der DFB definitiv nicht vor.
3. Die DFL hat auch keine Informationen über angebliche Pläne einer uns unbekannten Private-Equity-Firma, die auf eine Infront-Übernahme zielen, um im Anschluss die "Herauslösung der Kronjuwelen aus dem DFB" anzustreben.
4. Dieses Konzept wäre im Übrigen auch dumm und unattraktiv, denn substanzielle Medienrechte des DFB werden durch den DFB gar nicht mehr vermarktet, sondern durch internationale Verbände wie die UEFA...
5. Generell empfehle ich allen derzeit in verantwortlicher Position im DFB handelnden Personen, die fortlaufenden und wiederkehrenden Unterstellungen in Richtung der DFL zu unterlassen. Die offenkundigen Probleme des dysfunktionalen Systems DFB löst man - wenn es Ihnen denn tatsächlich in erster Linie um die Mitarbeiter*innen des DFB und seiner Mitgliedsverbände geht - nicht durch den Aufbau imaginärer Feindbilder und abenteuerlicher Verschwörungstheorien, sondern durch seit Langem überfällige strukturelle und personelle Reformen."
Quelle: Kicker
Nach der blutleeren Vorstellung gegen Auerbach zum Auftakt 2014 im Karli zeigten die Nulldreier gegen Zwickau eine engagiertere Partie. Nach den Begegnungen gegen Lok Leipzig zum Saisonauftakt, dem 3:0 Erfolg in Auerbach und dem 2:0 Auswärtsdreier in Rathenow war es erst die vierte Begegnung der laufenden Spielzeit, bei der hinten die Null stand. Marvin Gladrow musste zwar einige brenzlige Situationen entschärfen, doch letztlich waren die Zwickauer nahezu ähnlich harmlos wie unsere Elf.
Nach fast drei Monaten war endlich die Zeit des Wartens vorbei. Alles sah nach einem herrlichen Fußballnachmittag aus. Bereits frühzeitig trafen sich die Ultras bei strahlender Sonne und Frühlingstemperaturen am Rathaus und auch der ein oder andere Spieler schlenderte gemütlich die Karli entlang in Richtung Stadion. Um es vorweg zu nehmen, es wurde ein herrlicher Fußballnachmittag für die mitgereisten Auerbach-Fans und den ein oder anderen Ich-freu-immer-wenn-Babelsberg-verliert-Anhänger wie Prof. Quatschnie oder Tribünenblick.
Das ABSEITS gedenkt Heinz „Schupo“ Tietz, der im Alter von 94 Jahren am 7.Februar 2014 in einem Lehniner Hospiz verstarb. Schupo zählte zu den herausragenden Persönlichkeiten der Babelsberger Fußballgeschichte, prägte lange Zeit als Kapitän das Gesicht der Oberligamannschaft und war nach seiner aktiven Laufbahn noch viele Jahre als Trainer aktiv. Nachfolgend ein Artikel, den wir in den 90er Jahren nach einem Treffen mit ihm im ABSEITS veröffentlichten.
Angesichts der katastrophalen Leistungsbilanz des Kochs aus Dortmund belegen Verlautbarungen wie „Ich bin der Verleumdungen müde“ in der MAZ vom 03.02.2014 eine höchst fragwürdige Selbstwahrnehmung. Das ehemalige Charlottenburger Präsidiumsmitglied bestätigte mit seiner von Selbstmitleid und Schuldzuweisungen strotzenden Anklage die während seiner Amtszeit zwischen August 2011 und März 2013 gesammelten Eindrücke.
Am ersten Winterwochenende des Jahres 2014 eröffnete Nulldrei die Testspielserie vor dem Rückrundenstart. Zu Gast auf dem Kunstrasenplatz im Karl-Liebknecht-Stadion waren am Sonnabend Heinersdorf (15:1 für den SVB) und am Sonntag Empor Berlin (1:0 für Babelsberg). Auf dem seifigen Kunstrasenplatz glichen beide Spiele über weite Strecken eher einer Trainingseinheit im Eiskunstlauf. Dennoch gelangen in beiden Partien bei bescheidenem Publikumsinteresse gute Offensivaktionen. Leider verletzte sich Dominic Feber im Spiel gegen Empor aus Pankow bei einer mutigen Parade durch ein gestrecktes Bein des Gegners am Kopf und musste ins Krankenhaus. Die Abseits-Redaktion wünscht gute Besserung.