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Zur Lage
Alle dachten, die Mannschaft sollte stark genug sein, in der Regionalliga mithalten zu können. Viele von uns hatten die Hoffnung, wieder oben mitspielen zu können. Leider hat sich diese Hoffnung als Trugschluß erwiesen.
Durch die Verantwortlichen wird immer wieder behauptet, die Mann-schaft hätte den Abstieg aus der zweiten Liga und die damit einher-gehende Niederlagenserie nicht verkraftet. Nach einer ordentlichen Vorbereitung und einem eigentlich gelungenen Saisonstart wurde im Umfeld viel zu schnell angefangen, über den Trainer Salov zu mek-kern. Dadurch hätte man den Spielern ein Alibi gegeben. Letztlich hätte der Trainer dann auch Fehler gemacht, die einem erfahrenen Coach vielleicht nicht unterlaufen wären.
Ich sehe das eigentlich ein bißchen anders: Der Trainer hat immer wieder behauptet, er hätte ein Konzept gehabt. Vielleicht haben die Spieler aber nicht in sein Konzept gepaßt. Anfangs spielte er mit einem massiven Mittelfeld und viel über die außen. Da liefen die Spiele gut (Essen, Verl). Dann wurde die erfolgreiche Flügelzange Chalaskiewicz/Okuyama demontiert. Hinten wurde immer wieder auf Härtel gesetzt, obwohl er nervlich offensichtlich am Ende war und eine Pause durchaus vertragen hätte. Erst als es zu spät war rea-gierte Salov in diesem Fall mit Löhr. Und so ziehen sich die Fehler durch seine kurze Amtszeit. Schade eigentlich.
Jetzt kommt mit Wolfgang Sandhowe der Kandidat des Aufsichts-ratsvorsitzenden Wilfred Lange an den Babelsberg Park. Er wird wohl auch direkt von Lange bezahlt und steht also nicht auf der Ge-haltsliste von Nulldrei. Sandhowe war schon länger im Gespräch, jetzt hat er sich laut Zeitungsinterviews sehr über sein Engagement gefreut.
Wünschen wir ihm und der Mannschaft viel Glück. Verdient haben wir es endlich mal wieder!
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