der neue Trainer -2- vorherige seite inhaltsverzeichnis nächste seite

Mit sofortiger Wirkung hat beim SVB 03 der neue Mann an der Linie das Sagen. Ein Schritt, der zu erwarten war. Denn nach der neuerlichen Pleite in Uerdingen gingen den Salov-Befürwortern die Argumente aus. Ob nun alles besser wird oder wir vom Regen in die Traufe kommen, muss die Zukunft zeigen. Dass nach einem Trainer-wechsel sowohl alles besser als auch alles schlechter werden kann, haben wir in den letzten Jahren erleben dürfen. Die "Erfolgsgeschichte" des neuen Trainers lässt je-denfalls Raum für einige Zweifel. Denn auch er durfte seine Verträge oftmals nicht erfüllen. Hoffen wir, dass er ein passendes Konzept hat und nicht alles wieder über den Haufen wirft. Ich denke da zum Beispiel an die verjüngte und stabile Abwehr mit Löhr, Fensch und Müller in den letzten Spielen.
Dass schon einen Tag nach der Niederlage in Uerdingen, nachdem am Dienstag Salov noch das Vertrauen ausgesprochen wurde, der neue Trainer die Übungsenheit leitete, zeigt auch wie ernst man diese Aussagen nehmen durfte. Es entsteht der Eindruck, dass alles schon in Sack und Tüten war und Babelsberg auch bei einem anderen Spielausgang heute nicht mehr von Salov trainiert worden wäre.
Übrigens wurde Sandhowe erst vor wenigen Monaten beim Süd-Regionalligisten Jena gefeuert. Die Ostthüringer Zeitung schrieb dazu:
(Von Heiko Faber)

Acht Monate und sechs Tage dauerte offiziell das Gastspiel von Wolfgang Sandhowe beim Fußball- Oberligisten FC Carl Zeiss Jena. Gestern 8.30 kam das Aus für den "Malocher" aus dem Münsterland.
So überraschend war der Trainerwechsel nicht. Nach einer sehr erfolgreichen Start-phase - zehn Spiele, zehn Siege - ging es, weniger von den Ergebnissen her als viel mehr von den gezeigten Leistungen, ziemlich bergab. In der Rückrunde wurden zwar maximal zwölf Punkte bisher geholt, aber teilweise miserabel gespielt.
"Das Präsidium und der Aufsichtsrat haben einvernehmlich entschieden, Wolfgang Sandhowe keinen Vertrag für die Spielzeit 2002/2003 anzubieten. Da jedoch schon jetzt die Planungen beginnen müssen, und wir darüber hinaus mit Herrn Sandhowe das Ziel Regionalliga-Aufstieg gefährdet sahen, wurde er am Mittwoch freigestellt", erläuterte Klubpräsident Michael Meier den insgesamt elften Wechsel auf der Jenaer Bank seit dem DFB-Zeitalter 1991/92 nach Schlappner. Damit zeigte die neue Füh-rungscrew zumindest rechtzeitig Flagge im Vergleich zur Vorgänger-Riege bei deren Geeiere vor einem Jahr um den Sandhowe-Vorgänger Slavko Petrovic.
Davor agierte er unter anderem in Spandau, Ahlen und Braunschweig. Erfolge kann er dabei kaum nachweisen.

lepetit - stehplatz-ermaessigt.de

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